Systematisch angebunden – Kommunikationslösungen effizient strukturiert

Quo vadis, Sicherheitstechnik?

Der Wandel als einzige Konstante

Die größte Lehre, die man aus dem vergangenen Jahr 2020 ziehen konnte, dürfte die Feststellung Sicherheitstechnikgewesen sein, dass der Wandel die einzige Konstante im Leben ist. Denn quasi über Nacht hat das neuartige Coronavirus die ganze Welt auf den Kopf und auch die Sicherheitstechnik vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Plötzlich waren kontaktlose Steuerungen bei der Zutrittskontrolle gefragt: besucherzählende und fiebermessende Überwachungskameras mit Ampel- oder Schrankensystemen bestimmten unseren Alltag. Sensible Arbeitsbereiche mussten ins Homeoffice verlegt werden, was gleichzeitig erhöhte Anforderungen an die IT-Sicherheit stellte. Die wenigen Beispiele bilden nur die Spitze eines treibenden Eisbergs, dessen Dynamik die künftige Entwicklung der Sicherheits-, Kommunikations- und IT-Technik bestimmen wird. Ein Ausblick.

Vertrauen bei technischem Nebeneinander

Geschlossene Systeme haben ebenso ausgedient, wie die manuelle Dauerüberwachung und Bewertung von Daten, wie beispielsweise aus Überwachungskameras. Moderne Sicherheitstechnik lebt von automatisierten Datenströmen, die von künstlicher Intelligenz analysiert werden und nur noch im Zweifelsfall einen manuellen Eingriff erfordern. Damit das gelingt, verschmelzen Server, Cloud und Edge zu einem großen Ganzen, das einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff erlaubt. Das steigert die Effizienz enorm, erfordert aber auch großes Vertrauen, sowohl in die Funktionalität der Überwachungstechnologien durch die Anwender, als auch durch die Menschen, die sich keiner Totalüberwachung mit Verletzung der Privatsphäre oder des Datenschutzes ausgesetzt sehen dürfen. Diesem Spagat muss die Sicherheitstechnik der Zukunft gerecht werden.

Zero-Trust-Netzwerke – die Skepsis als Garant für mehr IT-Sicherheit

So gut eine Firewall oder ein VPN beispielsweise auch eingerichtet sein mögen: Eine kleine Schwachstelle reicht aus, um das komplette System dahinter zu unterwandern. Die vermeintliche IT- Sicherheit wird durch Cyberkriminelle gefährdet, die mit Hilfe von KI, Lücken im traditionelle Perimeter Modell finden. Im Kampf gegen mögliche Hackerangriffe setzt man deshalb vermehrt auf Zero-Trust-Netzwerke, um die Sicherheit zu erhöhen. Dabei werden Netzwerke nicht länger durch eine einzelne Maßnahme wie eine Firewall geschützt, sondern die Sicherheitsprofile für jedes Gerät und jede Anwendung unabhängig voneinander bewertet, z.B. durch signierte Firmware, verschlüsselte Daten, Software-Updates oder sicheres Booten. Bildlich gesprochen soll die Stadtmauer zum Schutz offener Häuser abgerissen werden und stattdessen jedes Haus eine verschlossene Tür, sowie jeder Nutzer eine passende Schlüsselkarte erhalten.

Nachhaltigkeit in der Sicherheitstechnik

Nicht nur die Technologien selbst sind einem ständigen Wandel unterzogen, sondern auch der Umgang mit der Umweltverträglichkeit der verwendeten Produkte. Konkret wird sich die Sicherheitstechnik noch stärker auf nachhaltige Materialien konzentrieren und billige Kunststoffe durch nachhaltigere Recyclate und Ähnliches ersetzen. Eine möglichst hohe Lebensdauer der Produkte, auch im Bereich der Sicherheitstechnik, soll die Intervalle der Erneuerung verlängern und so für weniger Abfall sorgen.

Vertrauen, Funktionalität, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit sind alles Werte, die wir bei NTA von Anfang an vertreten, und die für unseren Erfolg maßgeblich mitverantwortlich sind. Auch Sie möchten davon profitieren? Dann kontaktieren Sie uns am besten gleich für eine persönliche Beratung rund um die moderne Sicherheitstechnik.


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